Archive for Februar, 2009

Früchtetee kann auch was!

Es muss ja nicht immer schwarzer oder grüner Tee sein. Auch Früchtetee kann eine wohltuende Wirkung haben und sogar noch richtig gut schmecken, weshalb mich die Verpackung und der Titel eines Früchtetees sofort angesprochen hat:
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Die Herstellung des Tees – eine Kunst für sich!

Bei der Herstellung eines guten Tees müssen verschiedene Veredlungsverfahren beachtet werden, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu gewinnen. Dabei unterscheiden sich auch die Herstellungsverfahren je nach Teesorte.

Bei schwarzem Tee müssen fünf Produktionsschritte eingehalten werden, damit der Geschmack sich völlig entfalten kann:

Beginnend mit dem Welken werden die Blätter aufgeweicht. Hierbei werden auf traditionelle Weise die Blätter für ca. zwei Stunden in die Sonne zum Welken gelegt. Heute welken die Teeblätter meistens in Welktunneln, die eine Massenabfertigung erst ermöglichen. In diesen Tunneln herrschen dabei konstante Temperaturen zw. 20-22°C.

Auch der zweite Produktionsschritt – das Rollen – wird heutzutage von Maschinen übernommen. Dieser Schritt ist nötig, um die Blätter zu brechen und so die Aromen und ätherischen Öle freizusetzen.

Die nun folgende Aussiebung dient der Qualitätskotrolle und der Sortierung der verschiedenen Qualitätsstufen.

Damit die beim Rollen gewonnenen aromatischen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen kommt es im nächsten Schritt zur Oxidation, bei der den Blättern wieder Feuchtigkeit zugeführt wird, um die chemischen Prozesse wieder zu starten. Hierbei ist eine schrittweise Erwärmung der Blätter auf 29°C und eine vorherrschende Luftfeuchtigkeit von 90% extrem wichtig.

Während dem letzten Arbeitsschritt, der Trocknung, werden die Blätter ebenfalls in einer Maschine bei bis zu 90°C versiegelt und trinkbereit produziert. Auch hier gibt es Unterschiede in der Dauer der Trocknung je nach Teesorte.

Andere, wie z. B. grüne Tees, unterscheiden sich, wenn auch nur minimal von diesem Produktionsverfahren. Ein grüner Tee wird beispielsweise nicht oxidiert.

 

Kenia – Tee als Massenprodukt auf hohem Niveau!

Das ostafrikanische Land Kenia ist führender Produzent von Tee auf diesem Kontinent. Außerdem trägt die Produktion des Staates an der Ostküste Afrikas 10-15% zu der Welt-Teeproduktion bei und ist somit größter Exporteur des afrikanischen Kontinents. Abnehmer sind hier vor allem die Großpacker der Welt, sodass wir kenianischen Tee auch in den alltäglichen Teemischungen wiederfinden können.

Der Erfolg des Tees aus Kenia hängt vor allem mit den klimatischen und natürlichen Gegebenheiten des Landes zusammen. Das tropische Klima sorgt einerseits für gleichbleibende Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit, wodurch der Teeanbau hier begünstigt wird. Andererseits fördern auch die vielen fruchtbaren vulkanischen Böden die Kultivierung der Teepflanzen.

Einen wirtschaftlichen Anbau auf Plantagen gibt es in Kenia allerdings erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Grund hierfür kann mit Sicherheit die Zugehörigkeit als Kronkolonie zu England betrachtet werden. Vorrangig werden in Kenia schwarze Teesorten angebaut, die trotz ihrer Bedeutung als Massenprodukt eine hohe Qualität vorweisen können. Geschmacklich kann der Tee als kräftig und würzig, etwas an den Cylon-Tee erinnernd, beschrieben werden.

Man traut es Kenia nicht unbedingt zu, aber das afrikanische Land trägt sehr viel zum heutigen Teekonsum bei und das auf hohem Niveau.

 

Die Entdeckung des Tees – Legende oder Geschichte?

Die Frage wann die Menschheit zum ersten Mal heißes Wasser mit Teeblättern vermischte kann wohl nicht genau beantwortet werden. Allerdings gehen Wissenschaftler davon aus, dass bereits vor etwa 5000 Jahren das Aroma des Tees entdeckt wurde.

Dabei gilt China aus Mutterland des heißen Getränks und eine Legende aus dem fernöstlichen Land versucht die Entdeckung zu beschreiben: Mehr aus einem Zufall heraus erfrischte sich der chinesische Kaiser Shen Nung im Jahr 2737 v. Chr. als erster Mensch mit dem aromatisierten Wasser. Durch sein reinliches Wesen kochte er sein Trinkwasser immer ab, in das einmal durch einen Windstoß mehrere Teeblätter fielen und so das Wasser in den ersten Tee der Menschheit verwandelten.

Legende oder nicht, eine schöne Geschichte ist es allemal 😉