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Tee aus Indien: Darjeeling, Assam, Dooars, Nilgiri

Die indische Teekultur hat sich erst unter der englischen Kolonialmacht im 19. Jahrhundert entwickelt. Indien wurde hauptsächlich als ein reiner Produktionsstandort genutzt, aber der großflächige Plantagenanbau ermöglichte schnell den Eigenkonsum der Bevölkerung.
Heute sind vor allem vier Anbaugebiete unter Teekennern bekannt und sind somit auch die weltweit gängigsten Teesorten aus Indien. Es handelt sich um die Teesorten Darjeeling, Assam, Dooars und Nilgiri. Im Folgenden sollen diese Sorten, bzw. Anbaugebiete etwas näher betrachtet werden.
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Kenia – Tee als Massenprodukt auf hohem Niveau!

Das ostafrikanische Land Kenia ist führender Produzent von Tee auf diesem Kontinent. Außerdem trägt die Produktion des Staates an der Ostküste Afrikas 10-15% zu der Welt-Teeproduktion bei und ist somit größter Exporteur des afrikanischen Kontinents. Abnehmer sind hier vor allem die Großpacker der Welt, sodass wir kenianischen Tee auch in den alltäglichen Teemischungen wiederfinden können.

Der Erfolg des Tees aus Kenia hängt vor allem mit den klimatischen und natürlichen Gegebenheiten des Landes zusammen. Das tropische Klima sorgt einerseits für gleichbleibende Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit, wodurch der Teeanbau hier begünstigt wird. Andererseits fördern auch die vielen fruchtbaren vulkanischen Böden die Kultivierung der Teepflanzen.

Einen wirtschaftlichen Anbau auf Plantagen gibt es in Kenia allerdings erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Grund hierfür kann mit Sicherheit die Zugehörigkeit als Kronkolonie zu England betrachtet werden. Vorrangig werden in Kenia schwarze Teesorten angebaut, die trotz ihrer Bedeutung als Massenprodukt eine hohe Qualität vorweisen können. Geschmacklich kann der Tee als kräftig und würzig, etwas an den Cylon-Tee erinnernd, beschrieben werden.

Man traut es Kenia nicht unbedingt zu, aber das afrikanische Land trägt sehr viel zum heutigen Teekonsum bei und das auf hohem Niveau.